Förderpädagogik

Das Sprachatelier

Das Sprachatelier verfolgt das Ziel, die Lernenden in der Förderung ihrer Sprachkompetenzen (mündlich und schriftlich) individuell zu fördern. Es wird der Anspruch verfolgt, dass sich die Lernenden von ihrem aktuellen Sprachniveau zu einem für die berufliche Grundbildung ausreichenden Niveau hinbewegen (B1). Durch diese Massnahme wird versucht, der vorherrschenden sprachlichen Heterogenität zu begegnen. Aktuelle Entwicklungen legen dar, dass die Anzahl Lernende mit geringen Deutschkenntnissen ansteigt (vgl. Hofmann & Schellenberg, 2019, S. 209). Im Gesundheitswesen präsentiert sich dieser Umstand besonders ausgeprägt (vgl. Berger & Pfiffner, 2018, S.16). Als Massnahme bildet das Sprachatelier ein individuelles Angebot zum Lernen und Üben. Damit die Lernenden individuell begleitet und gefördert werden können, umfassen die Lerngruppen maximal acht Lernende. Der Selbstverantwortung der Lernenden für ihren Lernprozess kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Es kann allein oder in Kleingruppen gelernt werden. Die Lernenden werden in die Wahl der Lerninhalte einbezogen und setzen gemeinsam mit der Lehrperson Schwerpunkte für ihr Lernen. Neben sprachspezifischen Inhalten bildet der Bezug zu aktuellen Lerninhalten aus der Berufskunde und der Allgemeinbildung einen wichtigen Aspekt. Das Angebot steht für Lernende aller Ausbildungsjahre offen. Begleitet werden die Lernenden von qualifizierten Lehrpersonen.

Das Sprachatelier findet am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, jeweils während 60 Minuten von 07.20 bis 08.20 Uhr statt. Der Start ist jeweils in der Kalenderwoche 45 und endet mit der Kalenderwoche 22.